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Vom Zauber der Bläsermusik

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Die 23. Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen einmal mehr die Vielfalt der Bläsermusik auf höchstem Niveau
Einem breiten Publikum die Werke der Kunstmusik mit ihren Konzerten näher zu bringen, war schon immer eine zentrale Aufgabe der altösterreichischen Blas-und Bläsermusik. Diese Tradition setzen die Innsbrucker Promenadenkonzerte in zeitgemäßer Form fort!
 Bei freiem Eintritt - freiwillige Spenden sind ein wichtiger Teil des Gesamtbudgets - verstehen die Innsbrucker Promenadenkonzerte sich als niedrigschwellige Brücke hin zur klassischen Musik. Mit ihren 350 verschiedenen Werken der Klassik, der altösterreichischen Unterhaltungsmusik, der klassischen Moderne, des Jazz und der zeitgenössischen Musik liefern sie mit ihren ca. 60.000 Besuchern den Beweis, dass hohes Niveau und Publikumszuspruch sich nicht ausschließen. Mit in diesen Programmen enthalten sind nicht nur mehrere Instrumentalkonzerte, sondern auch der Auftritt eines Kirchenchores sowie renommierter Gesangssolisten.
 
 Zahlreiche bewährte Gastorchester, neue Ensembles aus verschiedenen europäischen Staaten und, vor allem, vier Wochen Bläsermusik pur – das bieten die 23. Innsbrucker Promenadenkonzerte, die von Montag, 3. Juli bis Sonntag, 30. Juli im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck stattfinden.
An 28 Spieltagen – es gibt keinen Ruhetag – sind im Rahmen des renommierten Festivals 33 Konzertbeiträge bei freiem Eintritt zu hören.

 Der Bogen der auf höchstem Niveau musizierenden Orchester und Ensembles spannt sich dabei vom Symphonischen Blasorchester über die klassische österreichische Trachtenmusikkapelle, Brass Bands, Bigbands, einem Klarinettenorchester bis hin zur Bläsermusik im Ensemble. Daneben sind auch zwei Symphonieorchester zu hören, darunter gleich am Eröffnungsabend das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck.

 Professionelle Militär- und Polizeiorchester sind ebenso wie zivile Profiensembles und europaweit führende Amateurblasorchester vertreten. Auch Im Hinblick auf die Herkunft der diversen Formationen wird Vielfalt geboten: Neben zahlreichen Klangkörpern aus allen Teilen Tirols, dem übrigen Österreich und Deutschland sind auch solche aus der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Slowenien sowie aus Norditalien zu hören. Neben den Abendkonzerten, die mit einer Ausnahmen (09. Juli, 18.30 Uhr) um 19.30 Uhr beginnen, werden an den vier Sonntagen der Veranstaltungsreihe wie gewohnt Matinee-Konzerte mit Beginn um 10.30 Uhr angeboten.

 Eine Besonderheit der Innsbrucker Promenadenkonzerte 2017 stellt auch die im Rahmen einer Kooperation mit dem Tiroler Blasmusikverband vereinbarte Einbeziehung des Tiroler Landesmusikfestes in die Konzertreihe dar. So werden als Vertreter aus den verschiedenen Regionen Tirols am 9. Juli im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg die Musikkapellen Assling, Huben, Söll und Zirl gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Höfen/Pinswang zu hören sein.

 Des Weiteren ist auch erfreulich, dass sich aus dem Bundesland Tirol wieder neue interessante Formationen gefunden haben, die sich im Rahmen eines Promenadenkonzerts präsentieren werden: Dies betrifft einerseits den 5. Juli: an diesem Abend musizieren zunächst die Klarinettenorchester der Tiroler Musikschulen. Sodann folgt ein Konzert der von Andreas Lackner dirigierten CatchBasinBrassBand. Des Weiteren feiert am 19. Juli ein erst jüngst entstandener Klangkörper mit großen Ambitionen, das Sinfonische Blasorchester Tirol, seine Premiere bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten.

 Im europäischen Kontext sind 2017 unter vielen anderen das Orchestre d'Harmonie Electricité de Strasbourg, das Staatliche Slowenische Militärorchester, die Koninklijke Harmonie Wilhelmina Glanerbrug sowie die Leyland Brass Band in Innsbruck zu hören. Nicht vergessen werden sollte auch die österreichische Erstaufführung des vom Begründer der weltbekannten Rockband Deep Purple, Jon Lord, komponierten Konzerts für Rockband und Orchester, die vom italienischen Renommierorchester Filarmonika Mousiké bestritten wird.

 Der künstlerische Leiter der Innsbrucker Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, zeigt sich überzeugt davon, die zahlreichen Freunde der Bläsermusik, die alljährlich im Juli von nah und fern nach Innsbruck kommen, auch heuer wieder begeistern zu können: „Natürlich ist es immer wieder eine große Herausforderung, Neues zu bieten, ohne dabei Bewährtes aus den Augen zu verlieren. Wir bemühen uns, in Absprache mit den Dirigenten immer wieder neue Akzente zu setzen, vielleicht sogar neue klangliche Horizonte zu eröffnen und insgesamt das Niveau der Konzertreihe auf höchstem Level zu halten. Ich denke aber, dass wir auch 2017 ein ansprechendes Gesamtpaket anbieten können. Jeder muss sich aus unseren umfangreichen Programmunterlagen selbst zusammensuchen, was ihm schmeckt, aber auch, was er probieren könnte!

Unsere Speisekarte ist riesig! “