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Innsbrucker Promenadenkonzerte
setzen neue Maßstäbe

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 Weg der konsequenten Qualitätssteigerung und -sicherung ist erfolgreich

Ausgesprochen zufrieden zeigt sich der künstlerische Leiter der Innsbrucker Promenadenkonzerte, Alois Schöpf mit der abgelaufenen Konzertsaison: „Wir haben in vier Wochen so viel an phantastischer Musik aus allen Bereichen gehört und mit einer Ausnahme hatten alle Konzertbeiträge wirklich nur allerhöchstes Niveau. Erfreulicherweise hat auch das Wetter ganz überwiegend mitgespielt, sodass nur zwei Konzerte wirklich verregnet waren.“

Zwischen 3. und 30. Juli fanden im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg an 28 Spieltagen 33 Konzerte mit über 1.500 Musikerinnen und Musikern statt, bei denen 350 verschiedene Werke der Klassik, der altösterreichischen Unterhaltungsmusik, der klassischen Moderne, des Jazz und der zeitgenössischen Musik aufgeführt wurden.

Um das Niveau der Konzertreihe weiter anzuheben, werden in den kommenden Jahren verstärkt professionelle Orchester und Ensembles nach Innsbruck eingeladen werden. Zudem wurden heuer erstmalig die regelmäßigen Stammgäste der Innsbrucker Promenadenkonzerte mittels eines Fragebogens in die Qualitätssicherung einbezogen. „Am Ziel, Europas führendes Blasmusik-Festival zu werden, arbeiten wir konsequent weiter“, so Alois Schöpf dazu.

Der Weg, eine möglichst große Vielfalt an Bläserformationen, vom Sinfonischen Blasorchester über Big Band, Brass Band und Traditionskapelle bis hin zu kleinen Ensembles zu bieten, habe sich bewährt und werde vom Publikum als große Bereicherung empfunden.

Der heuer im Rahmen des Landesmusikfestes eingebaute Festabend, an dem fünf Tiroler Kapellen Kurzkonzerte dargeboten haben, sei auf sehr gute Resonanz gestoßen, weshalb dieses Format in adaptierter Form fortgeführt werden soll. So ist in Zukunft je ein Abend für drei Süd-Tiroler Kapellen bzw. drei Kapellen aus dem Bundesland Tirol reserviert, an dem sich diese in Konzerten von ca. 30 Minuten Dauer präsentieren können. „Wir haben heuer gesehen, dass man sogar mit fünf Kapellen einen gut strukturierten Ablauf gewährleisten kann und den Zeitplan des Abends mit einer Abweichung von nur 8 Minuten nahezu genau einhalten können. Mit drei Kapellen wird diese Aufgabe dann natürlich leichter“, so Intendant Schöpf.

Die Planungen für die 24. Innsbrucker Promenadenkonzerte, welche vom 2. bis zum 29. Juli 2018 – einmal mehr im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg – stattfinden werden, sind im Übrigen bereits weitestgehend abgeschlossen. Ein breites Spektrum von musikalischen Formationen aus West- und Mitteleuropa garantiert dabei wieder vier abwechslungsreiche Wochen voller Bläsermusik vom Feinsten.